Ich klettere eine Böschung hinauf.
Die Sonne sticht.
Dornen zerkratzen meine nackten Beine.
Dann bin ich oben und stehe
Umringt von grauen Riesen.
Wie Säulen stehen sie da, bewegt und starr
Es ist kühler hier.
Über mir rauscht es.
Schatten spielen am Boden vor mir.
Sie springen über Wurzeln,
Die sich ineinander verschlungen über die Erde ranken,
Sich durch die Erde ziehen,
Hineinbohren,
Tief hinunter ins Gestein.
Ich gehe weiter zwischen den Riesen,
Berühre ihre glatten Stämme
Mit ausgestreckten Händen.
Mein Schatten verläuft mit den ihren.
Gemeinsam schwanken wir über den Waldboden.
Ich bleibe stehen
Und lehne mich an einen kühlen Stamm.
Mein Schatten verschwindet in dem seinen.
Ein Schauer rinnt mir über den Rücken.
Ich atme das Rauschen ein
Und atme das Rauschen aus.
Ich schließe die Augen
Und versuche an nichts zu denken,
Versuche, ihn zu spüren,
Meinen grauen Riesen.
Er flüstert mir zu,
Doch ich verstehe nicht.
Ich fühle mich gelöst,
Getrennt,
À part.
Wir sind nicht eins,
Wie unsere Schatten.
Er ist ein grauer Riese,
Dem niemand etwas anhaben kann.
Ich,
Ja was bin ich?
Ich öffne die Augen.
Die Lichtflecken zwischen den tanzenden Schatten blenden mich.
Ich blinzele
Und stoße mich ab,
Von meinem Rastplatz.
Das Rauschen über mir kommt in Wellen
Und geht in Wellen.
Ich gehe weiter
Durch die Säulenhalle der grauen Riesen.